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  16.08.2009 - 2. Damen starten erfolgreich in die Saison 2009/2010  
   
 
8:0 – Sieg beim VFB Waltrop nach anfänglichen Schwierigkeiten

Bevor das Spiel beginnen konnte, mussten beide Teams erst einmal lange auf den Schiedsrichter warten. Aber um 17:30 Uhr ging es dann endlich los, zwischenzeitlich war unser Team schon halbwegs beim Duschen, da der gegnerische Trainer sich nicht auf einen Schiedsrichter einigen wollte und man bezweifelte, dass der angesetzte Schiedsrichter noch erscheinen würde. Dann war er schließlich doch noch da, und die nächste Hiobsbotschaft erreichte uns auch schon, kein Spielbericht! Der Gegner hatte keine Spielberichte vor Ort, und jetzt entschied der Schiedsrichter dass er ohne Spielbericht nicht anpfeifen würde. Am Ende einigten wir uns darauf, dass bis zur Halbzeit der Spielbericht da sein musste, und endlich wurde Fußball gespielt.

Das ganze hin und her schien unserer Mannschaft nicht gut getan zu haben, denn bereits in den ersten 10. Minuten hätten die Waltroper 3:0 führen können. Aber eine sehr gut aufgelegte Tina Sartorius verhinderte den frühen Rückstand.

In der 23. Minute befreite sich unsere Mannschaft und holte eine Ecke heraus, Patrizia Mikolajczyk legte sich den Ball hin, schoss scharf in den Fünf-Meter-Raum, und eine Waltroper Spielerin klärte unglücklich ins eigene Netz. In der 31. Minute wieder eine Ecke von Patrizia Mikolajczyk, dieses Mal stand Banu Bayrak richtig, und es hieß 2:0 für ESV. Dann ein Doppelschlag in der 35. und 36. Minute, Sabrina Steinbusch mit tollem Pass auf Banu Bayrak, die mit einem kurzen Solo um den Torwart das 3:0 markierte, und Patrizia Mikolajczyk mit Flanke von rechts, die wieder unglücklich zum 4:0 Halbzeitstand ins Tor abgefälscht wurde.

»Wir haben am Anfang des Spiels sehr nervös gespielt, es ist vieles nicht gelungen. Aber nach dem 1:0 haben wir uns gefangen und vor allem in der zweiten Halbzeit keine gefährliche Aktion mehr zugelassen und ein paar tolle Sachen gezeigt«, war Mike Nareyka nicht unzufrieden mit dem Spiel seiner Mannschaft.

In der zweiten Hälfte dauerte es einige Zeit, bis die Zuschauer etwas zu bejubeln hatten. Vorab wechselte der ESV zwei frische Spielerinnen ein, Denise Gola (für Julia Petar) und Julia Lindner (für Manuela Endberg) sollten ihr Können auch noch einmal unter Beweis stellen. Und das machten beide richtig gut.

»Die Mannschaft wurde in der zweiten Hälfte auf acht Positionen umgestellt und hat trotzdem nicht den Faden verloren, Waltrop hatte in der zweiten Halbzeit keine Torchance und wir mit gut 80% sehr viele Spielanteile,« erklärte Nareyka.

Die Mannschaft wurde allerdings nicht nur auf den Positionen verändert, auch das System wurde von einem 4-5-1 auf ein 3-5-2 umgestellt.

Der ESV Herne machte jetzt Druck und drängte die Waltroper Mannschaft in die eigene Hälfte. Das zahlte sich auch in der 65. Minute aus, das »Tor des Tages« nach einer Bilderbuchkombination über vier Stationen erzielte Janina Grzeszik. Tina Sartorius mit langen Abwurf auf Julia Lindner, diese direkt weiter auf Ferdane Sahin und Ferdane mit tollem Pass direkt in den Lauf von Janina Grzeszik, die gewann das Laufduell gegen gleich zwei Spielerinnen aus Waltrop, schlug einen Haken nach rechts und schob locker in die linke Ecke ein. Das 5:0 war perfekt, und es sollte noch einiges passieren!

Die gute Ferdane Sahin - in der zweiten Halbzeit eine tolle Außenverteidigerin - belohnte sich selbst mit einem tollem »Lupfer« ins lange Eck, das 6:0 fiel in Minute 74. Das 7:0 war dann eine Einzelaktion von Janina Grzeszik, die wieder zwei Gegenspielerinnen stehen ließ und an der Keeperin vorbei zum hochverdienten 7:0 einschob. Den Schlusspunkt setzte Sabrina Steinbusch mit einem Schuss aus 20 Metern zum 8:0-Endstand.

»Wir haben heute noch einmal die Gelegenheit zu testen. Auch wenn es Meisterschaftsbeginn ist, haben wir uns zum Ziel gesetzt, taktisch sehr diszipliniert zu spielen. Wir wollten schnell nach vorne spielen und von hinten ebenfalls nach vorne spielen, denn pöhlen bringt niemanden weiter. In der Vergangenheit war es so, dass fast alles lang nach vorne gespielt wurde, mittlerweile versuchen die Mädels, hintenrum zu spielen, um sich neu zu ordnen. Gleichzeitig haben die Mädels durch die Bank eine tolle Vorbereitung absolviert, die mussten nicht arbeiten, die haben teilweise richtig geackert, und das wird uns in vielen Spielen von Vorteil sein. Wir hätten trotz der Temperaturen sicher noch mal zulegen können, wenn es nötig gewesen wäre, und wir sind mit dem Spiel in der zweiten Halbzeit ganz zufrieden!«

Es spielten:

Tina Sartorius, Anika Schneider, Gina Schwesig, Ferdane Sahin, Julia Petar (45. Denise Gola), Janina Grzeszik, Manuela Endberg (45. Julia Lindner), Patrizia Mikolajczyk, Banu Bayrak, Marietta Keck (73. Yenigül Yalta), Sabrina Steinbusch

Nicht dabei:

Nadine Reimann, Lina Zywietz, Stefanie Geigenfeind, Ramona Werner, Luisa Rotondaro, Annika Wolf, Tanja Wolff, Stina Tonnscheidt, Sema Beceren, Aileen Schneider, Anika Haus, Laura Raddy, Michelle Freund, Kathrin Heine, Lena Vorspel.