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  29.08.2009 - Das sah schon gut aus!  
   
 
Mit nur noch neun Spielerinnen aus dem letztjährigen Kader und ohne die erkrankte Vivian Gaj hatte die neu formierte U 17 II des ESV Herne am Samstag beim Erler Spielverein 08 e.V. einen Einstand nach Maß.

Die nach wie vor von Ralf Hinz und Dirk Reinhold betreute Truppe, die zum großen Teil aus Spielerinnen besteht, die noch »U 15-fähig« wären, hatte von Anfang an das Spiel fest im Griff, übertraf sich aber in den ersten 20 Minuten im Auslassen der Torchancen selbst. Nach teilweise höchst ansehnlichem Spielaufbau lief der Ball prächtig durch die Reihen, es wurde ein ums andere Mal Doppelpass gespielt, doch wie schon häufig in der Vergangenheit fehlte es im Abschluss an Konzentration und Nachhaltigkeit.

So scheiterten Diana Nispel und Hellen Ludwig gleich mehrfach entweder an der Erler Torhüterin oder der eigenen Schuss-Ungenauigkeit. Betreuer und Zuschauer wurden langsam unruhig, als sich die auf der rechten Seite – vor allem im Zusammenspiel mit Hellen Ludwig – vollauf überzeugende Lisa Engwer am Flügel durchsetzte, den Ball scharf vor das Tor zog und Diana Nispel ihn endlich zum längst verdienten und überfälligen 1:0 für den ESV im Netz unterbrachte. Drei Minuten später hätte Lisa selbst für den Ausbau der Führung sorgen können, doch wie schon in der letzten Saison klebte ihr (noch) das Pech an den Schuhen.
 
 
Nach einer schönen Flanke von Hellen, die auf der rechten Seite wirklich sehr effektiv war, nahm sie den Ball volley, doch fehlte es noch ein bisschen an »Vollendungstechnik«, so dass ihr Schuss links am Tor vorbei ging. Die ESV-Mädchen blieben am Drücker, hatten nur zwei Minuten später drei erstklassige Möglichkeiten innerhalb weniger Sekunden – doch keine führte zum nächsten Treffer. Der fiel erst in der 35. Minute, als Esra Özdemir, die später angeschlagen ausgewechselt werden musste, nach Vorarbeit von Diana und Hellen einen Abpraller aus etwa acht Metern in den linken Torwinkel hob. Nachdem Diana unmittelbar vor dem Halbzeitpfiff aus 12 Metern verzogen hatte, wurden mit diesem Ergebnis auch die Seiten gewechselt.

In der zweiten Halbzeit kam Erle etwas besser ins Spiel, nach einer vom Schiedsrichter übersehenen Abseitsstellung »schlief« sich unsere Hintermannschaft ein wenig aus, und nach einem sehr schönen Schuss aus etwa 14 Metern streckte sich die bis dahin kaum beschäftigte Verena Gretschel leider vergebens. Nach dem Anschlusstreffer war die Herner Mannschaft dann zwar wieder »wach«, konnte sich allerdings keine wirklich zwingenden Chancen erspielen. Erst in Minute 57 gab es wieder einen kleinen »Aufreger«, als Anika Hinz mit einem Distanzschuss knapp verzog.

Drei Minuten später schien das Spiel entschieden, als Melanie Ranzow nach einer etwas unübersichtlichen Situation ein Abpraller direkt vor die Füße sprang, Die Außenstürmerin fackelte nicht lange, schickte den Ball – gar nicht mal scharf, aber sehr platziert – wieder Richtung Erler Tor, und vom rechten Innenpfosten sprang er schließlich zum 3:1 über die Linie. Die Beifallsbekundungen zu diesem Treffer waren gerade verklungen, als Erle im direkten Gegenzug den neuerlichen Anschlusstreffer schaffte.
 
 
Gleich drei Abwehrspielerinnen ließen sich von einer Erler Stürmerin »schwindelig« spielen, Verena wäre vielleicht – so sah sie es hinterher auch selbst – besser auf der Linie geblieben, ging aber raus und konnte dennoch die Gegnerin nicht am Einschuss hindern. Es war allerdings der einzige wirkliche Fehler in der Hintermannschaft, und die ESV-Girls zeigten sich auch keineswegs beeindruckt von diesem Gegentreffer. Sie zogen ihr Angriffsspiel über rechts munter weiter auf, und in der 67. Minute platzte auch bei Lisa Engwer der Knoten, nach einem neuerlichen Zusammenspiel mit ihrem »Zwilling« Hellen Ludwig stellte sie aus etwa zehn Metern den alten Abstand wieder her.

Mit diesem 4:2 war der Widerstand der Gastgeberinnen endgültig gebrochen, in den letzten zehn Minuten hatte der ESV wieder eindeutig das Sagen, und zwei Minuten vor dem Ende staubte Sandra Badura noch zum 5:2-Endstand ab. Für die Tabellenspitze reichte es trotzdem nicht, denn Habinghorst gewann sein Auswärtsspiel mit 7:3 in Horst-Emscher, und der VfL Gladbeck entschied das Duell gegen Grafenwald sogar mit 7:2 für sich und führt nun aufgrund der besten Tordifferenz die kleine Tabelle an. Grafenwald ist am kommenden Samstag auch der nächste Gegner unserer Elf, die dann vielleicht noch besser trifft und sich in diesem Fall entsprechend verbessern könnte.

Es spielten: Verena Gretschel – Sandra Badura (1), Melanie Ranzow (1), Lisa Engwer (1), Diana Nispel (1), Jana Eismann, Hellen Ludwig, Jana Zimmermann, Anika Hinz, Sabine Reinhold, Janina Reinke, Vanessa Konieczny, Esra Özdemir (1)