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  02.09.2009 - EM der Frauen: Tatsächlich Italien  
   
 
Wegen der vielen aktuellen Spiele der Mannschaften des ESV Herne und aufgrund der Tatsache, dass Deutschland ohnehin schon als Gruppensieger feststand, haben wir das dritte EM-Spiel der Frauen-National-Mannschaft am Sonntag mal »sausen« lassen.

Bundestrainerin Silvia Neid hatte – das war fast zu erwarten – die im Falle einer weiteren gelben Karte »Sperre-gefährdeten« Inka Grings und Kim Kulig zunächst auf der Bank gelassen und im Spiel gegen Island auch sonst den so genannten »Ergänzungsspielerinnen« Gelegenheit zur Profilierung gegeben, veränderte das gegen Frankreich erfolgreiche Team auf insgesamt sechs Positionen. Kein Wunder, dass in dieser nicht eingespielten Formation nicht übermäßig viel zusammen lief.

Nach torloser erster Halbzeit kam schließlich doch noch Inka Grings für Birgit Prinz und machte – nur fünf Minuten nach dem Wechsel - »ihr« Tor zum entscheidenden 1:0. Allerdings prallte sie dabei mit der isländischen Torhüterin zusammen, musst nach 59 Minuten bereits wieder mit einer schweren Knieprellung ausgewechselt werden. Noch ist nicht ganz gesichert, dass sie am Freitag beim Viertelfinale gegen Italien in Lahti (15:00 Uhr live im ZDF und bei Eurosport) wieder mit von der Partie sein kann, auch wenn die WAZ heute meldet, dass die medizinische Abteilung des DFB diesbezüglich optimistisch sei. Dies betreffe auch die leichter angeschlagene Birgit Prinz.

Nun geht es also gegen Italien, eine Mannschaft, die sowohl die Trainerin, als auch einige Spielerinnen, die bereits Erfahrungen mit der »Squadra Azzurra« haben, als »unangenehm zu spielen« einstufen. Sie setzen in erster Linie auf eine massive Abwehr und versuchen, aus dieser über schnelle Konter zum Erfolg zu kommen. Die erst über eine zusätzliche Relegation zum zehnten Mal in Folge für die »Euro« qualifizierten Italienerinnen setzten sich am letzten Spieltag mit 2:0 gegen die nun ausgeschiedenen Russinnen durch und belegten in der Gruppe C damit den zweiten Platz hinter Schweden.

Die Mannschaft um Spielmacherin Patrizia Panico hat zuletzt beim Algarve-Cup vor zwei Jahren gegen Deutschland gespielt und dabei 1:0 gewonnen. Insgesamt ist die DFB-Bilanz gegen Italien aber positiv: In 23 Begegnungen seit 1984 siegten die deutschen Damen elf Mal, es gab acht Unentschieden und lediglich vier Niederlagen bei einem Torverhältnis von 38:17. Vor zwölf Jahren bezwang Deutschland in einem EM-Finale Italien schon einmal mit 2:0, und vor der Schlappe in Portugal wurden die italienischen Damen 2006 bei der EM-Endrunde in England mit 4:0 und 2007 bei einem Spiel in Krefeld sogar mit 5:0 »eingeseift«. Man muss sich also vor dieser Mannschaft ganz sicher nicht verstecken.

Zum Foto: Bundestrainerin Silvia Neid hat vor dem EM-Viertelfinale gegen Italien noch einige Sorgen