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  21.09.2009 - Damen-Teams: Zu viele Ausfälle  
   
 
Stark dezimiert reisten die erste Damen-Mannschaft am Sonntag zum Auswärtsspiel nach Wickede-Ruhr. Dass unsere Mädels nicht vor Optimismus sprühten, war völlig klar, denn dass so viele Spielerinnen auf einmal ausfallen würden, damit konnte niemand rechnen.

Mit lediglich zwölf Spielerinnen ging es Richtung Wickede, wenigstens ordentlich aus der Affäre zu ziehen wollte man sich, an einen Punktgewinn oder gar den ersten Sieg war angesichts dieser Virgaben nicht zu denken. Patrizia Mikolajczyk und Stina Tonnscheidt gingen angeschlagen ins Spiel, mit Aileen Schneider und Anika Haus mussten U 17-Spielerinnen den Kader ergänzen.

Natürlich war die Taktik eine defensive, von Beginn an zog sich das ESV-Team bis zur Mittellinie zurück, machte die Räume eng und ließ den Gegner in der eigenen Hälfte spielen. Erst ab der Mittellinie wurde attackiert, so sparte der ESV viel Kraft und konnte dadurch auch einige Konter setzen. In der 11. Minute gab es den ersten »Warnschuss« von Wickede, doch zum Glück rettete der Pfosten für Tina Sartorius. Direkt im Gegenzug setzte die sehr gut spielende Aileen Schneider einen Konter knapp am Tor vorbei.

Die Mannschaft war wach und hatte die Aufgabe in der Anfangs-Viertelstunde gut gelöst, doch eine Unachtsamkeit in der 15 Minute, als die Mannschaft gerade in der Vorwärtsbewegung rettete, konnte Wickede zum 1:0 nutzen. Nach einer Flanke von der linken Seite konnte die gegnerische Stürmerin mit dem Kopf erfolgreich abschließen.

Trotzdem wurde weiter diszipliniert gespielt, und die beste Phase hatte der ESV Herne um die 25. Minute herum, gleich dreimal tauchten Annika Wolf, Laura Raddy und Aileen Schneider gefährlich vor dem Wickeder Tor auf, doch ihre Schüsse verfehlten das Ziel.

In der 40. Minute hatte Annika Wolf nochmals eine Chance zum Ausgleich, ließ eine Gegenspielerin stehen und zog ab, doch die Wickeder Keeperin hatte keine Probleme.

Für die zweite Hälfte nahm sich die Mannschaft vor, den Gegner unter Druck zu setzen, um vielleicht doch noch einen Punkt entführen zu können. Die beste Chance dazu hatte drei Minuten nach Wiederanpfiff Aileen Schneider, doch wieder blieb das ersehnte Erfolgserlebnis aus. »Ich bin sicher, wenn wir in der Phase das Tor machen, verlieren wir das Spiel nicht, denn so ein Erlebnis brauchen wir, um in die Spur zu kommen«! analysierte der Trainer später diese Situation.

Wickede spielte weiter einen »sauberen Ball« und hatte auch deutliche Feldvorteile, doch die ESV-Damen hielten dagegen, lockerten die Defensive - und Wickede nutzte das eiskalt aus! Bis zur 60. Minute erhöhten die Gastgeberinnen auf 3:0, damit war der ESV natürlich geschlagen. Chancen, dass Ergebnis im Rahmen zu halten, gab es aber auch danach. Laura Raddy kam nach 62 Minuten nur einen Schritt zu spät, die gegnerische Verteidigerin konnte zur Ecke klären. Auch diese war gefährlich, gleich vier Mal (!) konnten sich unsere Stürmerinnen im Strafraum den Ball ungehindert zuspielen, doch wie immer fehlte der Abschluss, so dass Wickede wiederum klären konnte. Mit einem wirklich schulmäßig vorgetragenen Konter setzte Wickede in der 78 Minute den Schlusspunkt zum 4:0.

Mike Nareyka: »Beide Damen-Teams taten mir heute leid, unsere zweite Mannschaft musste mit acht Spielerinnen auskommen und hat tapfer gefightet, wir waren ebenfalls stark dezimiert. Unter diesen Umständen war für beide Mannschaften nichts zu holen, Kompliment an diejenigen, die sich trotz der schlechten Vorzeichen voll reingehängt haben. Beide Teams brauchen jetzt bald ein Erfolgserlebnis, um endlich in die Spur zu kommen. Wir ziehen das durch bis zum Schluss, egal, was passiert, denn das schweißt zusammen und bringt uns weiter. Nächste Woche haben wir ein Sechs-Punkte-Spiel gegen Dortmund-Rahm, das wird das bisher wichtigste Spiel in diesem Jahr.«

Aufstellung: Tina Sartorius - Anika Schneider, Patrizia Mikolajczyk, Nadine Reimann, Stina Tonnscheidt (59. Anika Haus), Janina Grzeszik, Sabrina Steinbusch, Annika Wolf, Julia Petar, Laura Raddy, Aileen Schneider

Wie aus dem Statement von Mike Nareyka bereits zu entnehmen ist, musste die zweite Damen-Mannschaft mit lediglich acht Spielerinnen zum Auswärtsspiel nach Merklinde reisen und verlor entsprechend deutlich mit 1:8, wobei Gina Schwesig zumindest der Ehrentreffer gelang.