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  16.11.2009 - Die Sonntagsspiele im Überblick  
   
 
Drei Heim- und ein Auswärtsspiel standen an diesem Sonntag für die Teams des ESV Herne auf dem Programm. Die Bilanz fällt mit einem Sieg, zwei Unentschieden und einer Niederlage erneut recht durchschnittlich aus.

Bereits um 09:30 Uhr trafen sich die Spielerinnen der Damenmannschaft, um die weite Fahrt nach Salchendorf in Angriff zu nehmen. Hier erwartete die Mädels jedoch zunächst eine Hiobsbotschaft. Nach den bereits bekannten, beruflich bedingten Ausfällen, meldeten sich einige Spielerinnen krank, so dass aus der „Nareyka-Elf“ zunächst eine „Nareyka-Acht“ wurde. Nun mussten die Handys gezückt werden und innerhalb von 10 Minuten wurden weitere sechs Spielerinnen, die ursprünglich für die zweite Mannschaft vorgesehen waren, aktiviert, um in voller Stärke die Auswärtsaufgabe antreten zu können.
„Ich muss allen Mädels ein Riesen Kompliment machen, innerhalb von 10 Minuten an einem Sonntagmorgen am Platz zu stehen bzw. auch die Mitfahrgelegenheiten usw. zu organisieren, kann man nicht hoch genug bewerten! Noch dazu, wenn man bedenkt, dass dieses zum Auffüllen des Kaders geschah und zumindest das Risiko bestand, dass unsere zweite im Derby nicht in voller Stärke antreten kann, sollte nicht außer acht gelassen werden. Aber jeder bei uns weiß und trägt es auch mit, dass die Spiele der ersten Mannschaft vorgehen!“, so Nareyka am Sonntagabend.
 
 
Durch die verspätete Abreise blieben den 14 Damen ganze fünf Minuten zum Umziehen, was sich nach Anpfiff der Partie in einer sehr zerfahrenen Spielweise bemerkbar machte. Die ESV Damen fanden kein Mittel gegen die robusten Gastgeberinnen. Sie versuchten das Mittelfeld mit langen Bällen zu überbrücken, zogen jedoch sowohl im Stellungsspiel als auch in den Zweikämpfen meist den Kürzeren. Inder 28. Minute ging Germania Salchendorf mit 1:0 in Führung, kaum eine Minute später konnten die Siegerländerinnen auf 2:0 erhöhen. Dieser Doppelschlag sollte den ESV- Damen am Ende das Genick brechen.
Denn auch wenn die zweite Hälfte spielerisch und kämpferisch besser wurde, konnten die Hernerinnen beste Einschussmöglichkeiten nicht nutzen und standen am Ende erneut mit leeren Händen da. „Unnötig“, so der knappe, aber wohl zutreffende Kommentar des Trainers.

Etwas besser, machte es dann am späten Sonntagnachmittag die Zweitvertretung im Derby gegen den FC Herne 57, wenngleich ein Torerfolg auch hier nicht gelingen sollte. Da die Rückfahrt von Salchendorf problemlos klappte, konnte Dirk Günnewich fast komplett auf den gewohnten Kader der „Reserve“ zurückgreifen.
Da 90 Prozent der Spielerinnen des Nachbarn im Vorjahr noch beim ESV gespielt haben, lässt sich eine gewisse Rivalität zwischen beiden Mannschaften sicher nicht vermeiden. Dennoch sahen die zahlreichen Zuschauer ein umkämpftes, aber kein unfaires Derby, in dem die ESV Damen zwar mehr Spielanteile hatten, der FC Herne jedoch durch schnelle Gegenstöße immer wieder gefährlich vor dem Tor von Kathrin Heine auftauchte. Der Abschluss war jedoch das große Problem beider Mannschaften, so dass bis auf jeweils einen Aluminiumtreffer auf beiden Seiten nichts Zählbares auf dem Spielberichtsbogen vermerkt werden konnte. So blieb es schlussendlich bei einem torlosen Unentschieden, aus Sicht des ESV gerade aufgrund der Feldüberlegenheit und der Riesen Möglichkeit in der Schlussminute sicher eine eher unglückliche, aber letztlich leistungsgerechte Punkteteilung.
 
 
Bei den Herrenmannschaften klappte zumindest das Tore schießen besser als bei den Damen. Jeweils zwei Mal traf man in das Gehäuse des Gegners. Hier reichte es für die Zweitvertretung nur zu einem 2:2 gegen SG Stephanus, die erste konnte ihr Spiel gegen TSK Herne II jedoch mit 2:1 gewinnen. In einer zum Ende hin hektischen Partie hatte die TSK zunächst die besseren Möglichkeiten, in Führung zu gehen. Aber auch der ESV spielte nach vorne und hatte bei einem Tor Pech, dass der Schiedsrichter vorher auf Foulspiel erkannte und dem Treffer die Anerkennung versagte. Etwas später dann erneut eine Chance für den ESV. Marvin Fischer konnte nur durch ein Foulspiel gebremst werden, den fälligen Strafstoß verwandelte Ralf Piorr sicher zur 1:0 Führung für die Eisenbahner. Die Freude über die Führung währte leider nicht lange, knappe fünf Minuten später konnten die Gäste durch einen Distanzschuss ausgleichen. Im zweiten Durchgang konnte Sedat Teymuroglu des ESV erneut in Führung bringen. Diese verteidigten die Männer von Trainer Klaus Köhnicke bis zum Schluss und konnten am Ende über drei verdiente Punkte jubeln.


(c)HM