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  30.03.2010 - Platzverweis und Verletzungen brechen ESV das Genick  
   
 
Der Aufwärtstrend der letzten Wochen konnte im Spiel gegen BSV Heeren nicht bestätigt werden. Zum Ende der Partie wurde es sogar eine richtige Klatsche, da der ungeschlagene Tabellenführer mit 8:0 gewann. Das Ergebnis sagt jedoch nicht alles über den Spielverlauf aus.

Wer vorher von einer klaren Angelegenheit für die Gäste ausging, wurde zu Beginn der Partie überrascht. Der ESV begann engagiert und hatte in der ersten Viertelstunde neben mehr Spielanteilen auch die ein oder andere Torchance. Laura Raddy konnte zum Beispiel in der 11.Minute nur durch ein Foul gebremst werden. Es war zwar keine absichtliche bzw. unfaire Aktion des Gegners, jedoch sollte dieses Foulspiel weitere Folgen haben, da Raddy in der Halbzeit verletzungsbedingt ausgewechselt werden musste. Auch für Nina Jäschke war der Nachmittag aufgrund einer Zerrung nach 20 Minuten früh beendet. Zu allem Überfluss ging dann der Gegner auch noch- zu diesem Zeitpunkt eher überraschend- mit 1:0 in Führung. Eine hohe Flanke fand die goldrichtig stehende Mittelstürmerin, die keine Mühe hatte, Tina Sartorius zu überwinden.
 
 
Dennoch blieb das Spiel bis zur Schlüsselszene in der 34.Minute ausgeglichen. Anika Schneider landete nach einem Zweikampf im Strafraum auf dem Hosenboden, die gegnerische Stürmerin nahm das lange Bein dankend an und fiel ebenfalls zu Boden. Der Schiedsrichter entschied daraufhin auf Strafstoß für Heeren. Eine harte Entscheidung, die zu allem Übel auch noch einen Platzverweis wegen Meckerns für Anika Schneider nach sich zog. Der Elfmeter wurde sicher verwandelt und so ging es mit 0:2 aus Herner Sicht in die Pause.

Nach dem Seitenwechsel machte sich dann sowohl die zahlenmäßige Unterlegenheit als auch der Ausfall beider Stürmerinnen deutlich bemerkbar. Der BSV Heeren nutzte seine technische Überlegenheit gnadenlos aus und zeigte jetzt deutlich, warum die Mannschaft als größter Aufstiegsfavorit gilt. Insgesamt musste Tina Sartorius noch sechsmal hinter sich greifen. Ein natürlich verdienter Sieg der Gäste, der jedoch um einige Tore zu hoch ausfiel. Gästetrainer Peter Steinberg bezeichnete die ESV Damen nach dem Spiel als: „Zumindest in der ersten Halbzeit eine der stärksten Mannschaften, gegen die wir bisher antreten mussten.“

Ein Lob, welches trotz der deutlichen Niederlage Mut für die Zukunft geben sollte.
 
 
Es spielten: Sartorius; Waschhof; Anika Schneider; Wolf; Schwesig; Grzeszik (70. Petar); Steinbusch; Bayrak; Rotondaro; Jäschke (21. Sahin); Raddy (45. Aileen Schneider)